|
|
||||||||||
|
|
|
Fábula de ínsulas no escritas /
Gedichte zweisprachig spanisch-deutsch. Vom Autor und Susanne Lange ausgewählt aus Polyhymnia (1988-1990), Discanto (1991-1996), Observaciones (2000-2001) und Sils Maria (2002-2003). Eingeleitet und aus dem Spanischen übersetzt von Susanne Lange. Mit einem Essay von José Kozer: Rogelio Saunders – La transparencia sin nombre / Die namenlose Transparenz. Die Gedichte, sobald sie nach dem Papier greifen, sich ihm einschreiben, besingen das Ungreifbare, die letztendliche Unmöglichkeit jeden Zugriffs: Man muss sich in den Abgrund hinabstürzen. Lyrik in der heutigen Welt muss man im Sturz schreiben. Ansonsten sollte man lieber Kartoffeln ausgraben oder Lumpen verkaufen.
In kaum einem Werk jüngerer lateinamerikanischer Lyriker lässt sich besser verfolgen, was die Sprache aus sich selbst gebären kann und wieviel Wirklichkeit sie fasst, wenn sie sich ganz auf sich selbst konzentriert und in zwei Zeilen Jahrhunderte, Kulturen und Traditionen zusammenfassen kann, um in den nächsten einen einzigen Augenblick zur Ewigkeit werden zu lassen.
|
|
Lyrikreihe |
||||||