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Elogios de la luz y de la sombra / »Das reine Licht wird vom Schatten gedämpft werden müssen, weil es sich nur im aufhellenden Schatten möglich ist, etwas zu sehen.«
Gedichte, zweisprachig (spanisch / deutsch). Übertragen von Margrit Klingler-Clavijo. Mit einem Essay von Federico Álvarez. Jaime Labastida, 1939 in Los Mochis an der mexikanischen Pazifikküste
geboren, verschmilzt in seinen Gedichten die Suche nach einer Wahrheit der
Schatten, wie sie einst Borges geträumt hat, mit jenem Lob des Lichtes und
der Klarheit, das schon die platonischen Dialoge durchzieht.
Die Kluft zwischen Namen und Dingen, das Spiel mit Masken, Tönen und Stimmen
- all die Probleme der ästhetischen Moderne sind Labastida zweifellos vertraut,
doch er gewinnt ihnen einen eigenen Tonfall ab.
"Ich werfe ein Netz von Fragen auf, und die Antworten werden zu einem weiteren Abgrund von Fragen" -
vielleicht liegt in dieser Struktur der dauernden Verschiebungen der Reiz von Labastidas Gedichten.
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Lyrikreihe |
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